Zertifizierung gemäß
Öko-Profit
Anfang Dezember 2002 wurde Treude & Metz mit dem Öko-Profit-Label zertifiziert. Das wesentliche Ziel von Öko-Profit ist eine Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes und eine damit einhergehende Kosteneinsparung. Rund ein Jahr lang wurden betriebliche Abläufe geprüft und nach Umweltgesichtspunkten optimiert, um die begehrte Zertifizierung zu erhalten.
Ein
zentraler Grundgedanke von Öko-Profit lautet:
"Was im Abfalleimer landet,
war vorher im Einkaufskorb."
Die Optimierung des Ressourcenverbrauchs - also das Einsparen von
Frischwasser, Energie, Material usw. - impliziert naturgemäß
Kostensenkungen. Dabei verbindet Öko-Profit das ökonomisch Sinnvolle mit dem
ökologisch Nützlichen.
So war es denn auch Bärbel Höhn, Umweltministerin von NRW, welche die skizzierte Intention mit dem Projekt "Öko-Profit Region Wittgenstein" eindrucksvoll untermauern konnte. Das Synonym steht für ein von der Landesregierung gefördertes ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik und fungierte außerdem als Schlagwort zur feierlichen Abschlussveranstaltung im Bad Berleburger Bürgerhaus.
Mit aller Deutlichkeit sagte die Umweltministerin anlässlich der Verleihung des Umweltlabels: "Wenn wir auf der Erde überleben wollen, müssen wir die verschiedenen Energieformen effizienter nutzen. Im Grunde haben wir unseren Planeten nur von kommenden Generationen geborgt, weshalb ein sparsamer Umgang mit unseren Ressourcen absolute Pflicht ist."
Keine Frage, dass sich Treude & Metz dieser ministerialen
Langzeit-Aufgabenstellung mit viel Enthusiasmus angenommen hat. Schließlich
verfügt die Menschheit - und das hat Dr. Metz in einem anschließenden
persönlichen Gespräch am Präsentationsstand der Ministerin detailliert
dokumentiert - mit Daunen & Federn vom Wassergeflügel über einen Natur
gegebenen, nachwachsenden Rohstoff, der während der Nutzungs- oder Gebrauchszeit
beste Eigenschaften auf den Gebieten Wärmerückhaltung und Feuchtetransport
besitzt, was auch für den hygienisch aufbereiteten Langzeitgebrauch gilt.
Dass mittlerweile immer mehr Studien, insbesondere aus dem Ausland, die irrtümlichen und weit verbreiteten Falschannahmen der hiesigen Mediziner zum Thema Allergien und bronchiale Erkrankungen wissenschaftlich korrigieren, könnte durchaus zu dringend notwendigen Einsparungen von Fehlausgaben im angespannten Gesundheitsetat des Bundes und der Krankenkassen führen.
Ebenfalls dankbar nahm die Ministerin die Darlegung der problemlosen Entsorgung von verbrauchtem Füllmaterialien zur Kenntnis, die ohne Inanspruchnahme weiterer Ressourcen und damit ohne weitere Rückstände durchzuführen ist. Obendrein verfügen die noch enthaltenen Eiweiße (Keratine) über beste Düngeeigenschaften und werden als Sekundärstoffdünger für die Agrarwirtschaft von der EU anerkannt.
Dr.
Paul-Friedrich Metz übereichte Bärbel Höhn eine ausführliche Darstellung des
Verbands der deutschen Daunen und Federnindustrie zum biologischen Kreislauf
von Daunen und Federn. Ergänzend versicherte Johannes Remmel,
umweltpolitischer Sprecher der Grünen in nordrhein-westfälischen Landtag, in
Anlehnung an seinen Besuch in Bad Laasphe, dass er sich dem Thema
"Verwendung von Daunen- und
Federabfällen in der Landwirtschaft"
persönlich annehmen werde.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Gesundheitsministerien der Länder und des Bundes sowie die Ärzteschaft die positiven, wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse im Zusammenhang mit Daunen und Federn ebenfalls aufgreifen werden.